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| Grieth
wurde am 7.12.1250 durch den Grafen Dietrich VI. von Kleve zur Stadt erhoben.
Die Ansiedlung erfolgte aus Schutzgründen gegen das kurkölnische
Rees und gegen das gelderische Emmerich.
1254/55 erhielt Grieth schriftlich die Stadtrechte. Der befestigte Hafen- und Handelsplatz erlangte im 15. Jahrhundert große Bedeutung, so dass im Jahre 1472 Zoll- und Stapelrechte verliehen wurden. Der Handel gedieh und die Bürger wurden wohlhabend. Durch die günstige Lage am Rhein war der Fischfang für die Griether Bürger die Haupterwerbsquelle. Lachse, Forelle und Aal wurden damals in großen Mengen gefangen. Auch die Treidelschiffer und Pferdetreiber spielten bis zum Aufkommen der Dampfschifffahrt in Grieth eine wichtige Rolle. War der Wind zu schwach, zogen Pferde die Segelschiffe an langen Leinen über sogenannte Leinpfade stromaufwärts. Geht man heute durch die engen Gassen des Ortes, kann man an manchen Häusern noch Rundbogentore sehen. Hier befanden sich die Eingänge zu den Pferdeställen. Mit dem Aufkommen der Dampf- und Schleppschiffe verlor die Treidelschifffahrt in Grieth ihre Bedeutung. |
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Historisches Ortsbild |
| Das
Ortsbild und der historische Grundriß spiegeln den mittelalterlichen
Charakter Grieths wider. Das Erscheinungsbild vieler Gebäude hat sich
dem Wandel der Zeit natürlich angepasst.
Erhalten geblieben ist die Geschlossenheit des Ortsbildes innerhalb der mittelalterlichen Grenzen, die durch Schifferdamm und Stadtwall (früher Ringmauer) gebildet werden. Auch das Zentrum des Ortes, der Marktplatz, hat sich in seiner Lage und Ausdehnung bis heute nicht verändert. Ein weiterer wichtiger Punkt im Ortsgefüge ist das ehemals die Nordachse der Befestigung bildende Haus Grieth. Es ist in einen stattlichen neugotischen Bau umgewandelt worden.
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